Pneumonie (Lungenentzündung) ist eine akute Infektionsentzündung des Lungengewebes, bei der die Alveolen beschädigt werden, (Alveole — bläschenförmige Formation in den Lungen, die mit dem Netzwerk der Kapillaren verflochten sind. Der Gasaustausch findet durch die Alveolenwand statt). Пневмония

Die Ursache der Pneumonie sind verschiedene Bakterien, Viren, Pilze (Soorpilze), die in den Organismus eindringen und die Entzündung auslösen.

Wegen der Infizierung entwickelt sich eine Entzündung, ein Ödem der kleinen Bronchien. Dieses führt zu Ventilationsstörungen und Einschränkungen des Lufteintrittes in die Alveolen, in denen der Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlensäuregas stattfindest. Dabei entsteht Atelektase (Kollaps, Verlust der Lungenbelüftung), diese führt zu einer Lungengewebeentzündung. Durch die Entzündung werden verschiedene Teile der Lunge beschädigt, die Bronchien, Alveolen und das Rippenfell.

Diagnose «Lungenentzündung» wird durch klinische und röntgenologische Ergebnisse entdeckt. Bei der Erforschung der Funktion der äuβeren Atmung bei Pneumoniekranken, wird ein restriktiver Typ der Lungenventilation registriert, der mit der Verringerung der Elastizität des Lungengewebes verbunden ist. Durch eine begleitende Bronchitis, kann es auch zu obstruktiven Störungen kommen, die mit Obstruktion (Okklusion) der Bronchien und mit einer Häufung von Sputum begleitet wird.

Die Behandlung in der akuten Phase mit Antibiotika dient der Bekämpfung der Infektion, der Reduzierung von Entzündungserscheinungen und der Verbesserung der Lungenventilation. Sollte es bei richtiger Behandlung keine Komplikationen geben, so wird man sich in einigen Wochen erholen. Sollte es sich Atelektase entwickeln oder ein eitriger Prozess in dem entzündeten Teil der Lunge, dann benötigt man 4-6 Wochen, um sich völlig zu erholen. Wenn das Rippenfell beschädigt wird und es zu einer Lungenentzündung kommt, benötigt man 2-3 Monate für eine völlige Erholung.

Kranke, die eine akute Pneumonie überstanden haben, werden zur Risikogruppe zugeteilt, bei ihnen könnten sich eine chronische und unspezifische Lungenentzündung entwickeln. Laut Information der Wissenschaftler haben bis zu 84% solcher Kranken Störungen des bronchialen Tonus bei der Entlassung, diese fördern die Entwicklung von Brochospasmus, weshalb eine akute Form in eine chronische übergehen kann.

Deshalb wird sogar in der akuten Phase der Pneumonie, die Behandlung nicht nur auf die Beseitigung des Entzündungsherdes ausgerichtet. Während der ersten Tage der Entzündung sollte man schon Heilgymnastik im Krankenhaus durchführen.

Die Heilgymnastik besteht bei einer Lungenentzündung aus tonisierender Gymnastik, Atmungsgymnastik und physischen Trainings.

Die Ergebnisse der Heilgymnastik bei Pneumonie:

  1. Formierung des richtigen Atmungsstereotyps: Zwerchfellatmung, eine gleichmäßige Einfüllung der Lunge, sanfte und ungezwungene Ausatmung.
  2. Minimierung der Arbeit der Atemnebenmuskulatur. Dadurch wird die Atemnot geringer, der Sauerstoffverbrauch durch überflüssige Lungenventilation wird niedriger, es wird ein optimales und sparsames Regime der Ventilation geschaffen.
  3. Linderung durch Expektoration (Reinigung der Atemwege).
  4. Bekämpfung der «Atempanik», wenn es schwieriger wird zu atmen.
  5. Durch die Ausatmung mit Widerstand kann man den positiven Druck am Ende der Ausatmung nutzen. Die Forscher haben herausgefunden, dass die Nutzung des positiven Druck am Ende der Ausatmung bei Pneumoniekranken, die Auswurfabsonderung verbessert, sie reduziert die Hypebelüftung des Lungengewebes und erleichtert die Ein— und Ausatmung. Laut Information von Fachleuten, kann man auch in der akuten Phase der Pneumonie, solche Trainings mit Widerstand bei der Ausatmung verwenden. Die Atmungstrainings mit Widerstand bei der Ausatmung verwenden diesen positiven Druck am Ende der Ausatmung in akuter und subakuter Phase der Pneumonie, sie verbessern in der Phase der klinischen Genesung die klinischen Anzeichen der Pneumonie und die Funktion der äuβeren Ausatmung sowie die Arbeit des Herz — Kreislaufsystems.

Der Prozess der völligen biologischen Genesung nach überstandener Pneumonie dauert 6 bis 12 Monate. Deshalb sollte man die Rehabilitation während dieser Zeit durchführen. Die Anwendung der Atemgymnastik mit dem individuellen Atemtrainer (Gerät von Frolow) während der Genesung, fördert die völlige Rehabilitation. Durch Nachfolgeuntersuchungen lassen sich die völlige Lungenventilation und ein normaler Gasaustausch herstellen.

Der individuelle Atemtrainer lässt Atmungstrainings sogar im Liegen (auf dem Rücken, in Seitenlage) durchführen, dieses ist wichtig bei verschiedenen Formen der Lokalisierung der Pneumonie. Man kann ihn für verschiedene Type der Inhalation nutzen, welche für die Heilung der Pneumonie und für die Rehabilitation nach der Krankheit notwendig sind.



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